DTK - System zur Ermittlung von Flachstellen bei einer Fahrzeugüberfahrt Mit dem DTK-System werden Flachstellen und Polygone der Fahrzeugräder bei der Überfahrt eines Fahrzeuges über die Gleismessstelle erfasst. Dabei wird sofort die Fahrzeugnummer und die Position jedes geschädigten Rades am Fahrzeug angezeigt.
Am Gleis wird gegenüberliegend am Schienenfuß je ein Sensor zu Erfassung der Körperschallschwingungen angebracht. Ein weiterer Sensor erfasst die Radreifen und registriert die Zeit, wann diese die Messstelle passieren. Die Messwerte werden in einem Controller vorverarbeitet und zu einem PC mit der Auswertesoftware übertragen.
Ein Diagramm zeigt die Kurve des Körperschalls, den die Räder bei der Überfahrt über die DTK-Messstelle erzeugen. Durch Flachstellen im Rad werden besonders große Schallpegel (Impulse von der Störstelle) erzeugt. Aus der Zeit zwischen der Erfassung benachbarter Räder eines Drehgestells und dem bekannten Abstand dieser Räder kann die Überfahrgeschwindigkeit errechnet werden. Außerdem wird der Abstand der Impulse zueinander ermittelt. Entspricht der Abstand der registrierten Impulse genau einer Radumdrehung, dann werden diese von ein und der selben Stelle im Rad verursacht.
Wie groß die Schädigung am Rad ist, wird mathematisch ermittelt, ausgehend von den bei einer Fahrzeugüberfahrt gemessenen Werten der Impulse. Dazu werden die Daten durch eine umfangreiche Software ausgewertet. So kann man auch den zeitlichen Verlauf einer Radschädigung bzw. den Radverschleiß ermitteln. Zusätzlich kann ein Spießlauf der Räder in einem bestimmten Bereich um die Messstelle erkannt werden (Veröffentlichung 9 / 2004 Verkehr und Technik).
|